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Außerhalb der römischen Stadt Colonia Claudia Ara Agrippinensium bestatteten die Römer ihre Toten entlang der Ausfallstraßen – so auch südlich der Stadt an der heutigen Severin- und Bonner Straße. Jahrhunderte später nutzten die Franken dieselbe Begräbnisstätte weiter.
Unter der romanischen Kirche St. Severin wurde dieses römisch-fränkische Gräberfeld 1925 entdeckt und freigelegt. Dort begegnen sich römische Urnen und Sarkophage sowie fränkische Plattengräber – darunter die eindrucksvollen Gräber eines fränkischen Sängers und einer Fürstin. Besonders faszinierend ist die kleine Friedhofskapelle aus dem 4. Jahrhundert, aus der sich über viele Jahrhunderte die heutige Kirche entwickelte. Ein außergewöhnlicher Ort, an dem Kölner Geschichte unmittelbar erlebbar wird.
