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Presse
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Hier finden Sie unsere neuesten Pressemitteilungen und Informationen
zu unseren Führungen:
Kölner Stadt-Anzeiger, 10.04.2010
"Aberglaube, die Poesie des Lebens" - Der Lieblingsplatz
von Annemarie Haupert
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Kölner Stadt-Anzeiger, 04.08.2009
"Tunnel führt zurück in die Antike" - Der
Lieblingsplatz von Dr. Andrew MacNeille
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Welt am Sonntag, 24.12.2009
"Stadtführungen mit Tiefgang" - Ein Bericht zu
Unterwelttouren u.a. mit RegioColonia e.V. in Köln
Hier
den Artikel von der Welt am Sonntag
lesen (pdf-Datei, Download 298 KB)
Spiegel-Online, 25.06.2009
"Im Schatten des Doms" - Ein Erlebnisbericht zu unserer
Kriminaltour
Ilona Priebe
führte den Spiegel-Reporter Linus Geschke durch das kriminelle
Köln.
Hier
den Artikel im Archiv von Spiegel-Online lesen
WDR-Lokalzeit, 16.04.2009
Gästeführerausbildung "Kölsch-Tour für
Anfänger"
Im
Januar 2009 haben wir mit einer Ausbildung zur GästeführerIn
nach den neuen EU-Richtlinien begonnen, die der Bundesverband
der Gästeführer in Deutschland e.V. (BVGD) als alleiniger
Vertreter für Deutschland unterschrieben hat. Als Mitglied
im BVGD werden wir die Ausbildung nach dieser neuen Norm DIN EN
15565 gestalten.
Link
zum Beitrag auf WDR Lokalzeit
Destination Deutschland
"Interview mit Ilona Priebe"
Link
zum Beitrag auf Destination Deutschland
WDR-Lokalzeit, 07.06.2008
Köln
kostümiert: Historische Personen erzählen aus ihrem Leben
und ihrer Epoche (Kostümführung)
Worüber tauschen sich Ubierin und Römerin aus? Was versetzt
die Stiftsdamen in St. Maria im Kapitol in höchste Aufregung?
Was bewegt den Henker? Mit wem versucht die Hübschlerin anzubändeln?
Diese und andere Figuren erzählen in unserer Kostümführung
über ihren Alltag, ihre Freuden und Sorgen.
Link
zum Beitrag auf WDR Lokalzeit
Kölner Stadt-Anzeiger, 21.02.2008
"Kinder unter die Haube gebracht"
Im Gewand einer mittelalterlichen Stiftsdame beeindruckt Ilona
Priebe die Kinder sehr im Innenhof von St. Maria im Kapitol. Ein
paar der Zweit- und Drittklässler von der Grundschule Mainzer
Straße fühlen sich ihr auch schon etwas näher, zumindest
was die Kleidung angeht. Da sind einige Jungenhäupter ritterlich
behelmt, und manches Mädchen genießt die ungewöhnlichen
Hauben und weiten langen Gewänder. Doch als die Kunsthistorikerin
ihnen erzählt, dass sie ja bald mit zwölf, 13 Jahren verheiratet
werden - das war so Sitte vor 400 Jahren -, da brechen die Kinder
doch in Lachen aus, so unglaublich finden sie das. Sichtlich vergnügt
folgen sie dann durch den Kreuzgang, ohne ein Wort zu sagen, denn
das war damals strengstens verboten.
Eine neue Form von Pänz-Mit-machführungen bietet der Verein
Regio Colonia Kindern ab vier, sechs und neun Jahren an. Auf den
Erkundungsgängen durch die Stadt sollen alle Sinne angesprochen
werden: Wie sich ein römischer Junge fühlt, wenn er eine
Toga anlegt, wie wohl der römische Ketchup schmeckte, welche
Geschicklichkeitsspiele es früher gab, wie schwer richtige
Ritterrüstungen sind. "Das macht den Kindern einfach mehr
Spaß", sagt Ilona Priebe.
Nicht nur für Schulklassen, sondern für jedes interessierte
Kind sind die vielfältigen Angebote gedacht.
Was zu mittelalterlichen Gewändern gehörte, zeigt
Ilona Priebe den Grundschulkindern von der Mainzer Straße.
Sie sind die Ersten, die eine der neuen Pänz-mach-mit-Führungen
erleben.
(kb)
Kölnische Rundschau, 21.02.2008
"Köln mit allen Sinnen erleben"
Wie fühlte sich ein römischer Junge, wenn er eine Tunika
oder Toga anlegte? Warum machen wir heute noch blau? Was aß
man, als es noch keine Kartoffeln gab, oder wie schmeckt das römische
"Ketchup" (garum), eine Art faulige Fischsauce? Warum
zeigt man seinem Bettnachbarn schon mal die kalte Schulter? Was
spielten Kinder in der Römerzeit, was im Mittelalter? Können
diese Spiele heute noch Pänz begeistern?
Antworten auf solche Fragen finden Kinder und Jugendliche bei den
"Mach-mit"-Führungen von Regio Colonia - mit allen
Sinnen. Da steigen sie schon mal im Stadtmuseum in eine mittelalterliche
Kinderrüstung, liefern sich auf dem Alter Markt ein hitziges
Gefecht mit Holzschwertern oder folgen dem Verlauf eines römischen
Abwasserkanals. Gruselig wird es, wenn Teufel, Geister und Dämonen
durch die Altstadtgassen spuken, blutrünstig, wenn Gefangene
ihre Schmerzen unter der Folter herausschreien. Auf der Sagen- und
Legendentour schlüpfen die Teilnehmer in die Rolle des Schneiderweibs,
das mit seiner Neugier die Heinzelmännchen verscheucht, oder
sie erfahren, warum die bösen Teufelchen in Steine verwandelt
wurden und heute noch als Wasserspeier den Dom zieren.
Führungen zu Themen aus Römerzeit und Mittelalter starten
jeden Sonntag um 10.30 Uhr am Römertorbogen auf der Domplatte.
Die Teilnahme kostet fünf Euro plus Museumseintritt. Für
Geburtstagsfeiern, Kindergarten- oder Schülergruppen können
individuelle Führungen unter Telefon 9 65 45 95 vereinbart
werden. Eine Übersicht über die Termine und Themen der
Rundgänge gibt es im Internet. (vwe)
ebenso in:Rundschau-online vom 21.02.08
Hier
den Artikel im Archiv der Kölnischen Rundschau lesen
21.03.2007
Gäste
für Abschlussprüfung neuer Stadtführer gesucht
(pdf-Datei, Download 76 KB)
März 2007
Führungen
für Groß und Klein, Verliebte und echte Kölsche,
Frühaufsteher und Aktive
(pdf-Datei, Download 103 KB)
Führungskalender 01/2007 (pdf-Datei, Download 2.411 KB)
Kölnische Rundschau, 30.04.2007
"Premiere im Rundfahrtbus"
VON CHRISTOPH MATHIEU
Ein wenig unsicher waren sie noch, doch das konnte ihnen niemand
übel nehmen. Immerhin teilten die zwölf Teilnehmer des
Stadtführer-Kurses des Regio Colonia e.V. zum ersten Mal ihr
frisch antrainiertes Köln-Wissen einem fremden Publikum mit.

Bei der Abschlussprüfung des Kurses am Sonntagnachmittag wurden
sie sozusagen ins kalte Wasser geworfen. "Die Teilnehmer wissen
nicht, über welches Thema sie referieren müssen, und einige
der angehenden Stadtführer tun dies erstmals in einer fremden
Sprache", sagte Ilona Priebe, Leiterin von Regio Colonia. So
drückten die Juroren - freiwillige Testkunden, die ihre Bewertungen
auf Fragebögen notierten - gerne ein Auge zu, wenn auf der
Bustour durch die Stadt jemand mal einen kurzen Aussetzer hatte.
"Die Ausbildung dauerte nur neun Monate, war aber trotzdem
sehr intensiv", sagte Teilnehmer Erwin Orywal. "Da rauchte
einem schon oft der Kopf, wenn wir etwa für eine Zwischenprüfung
pauken mussten. Und das alles neben dem eigentlich Beruf!"
Orywal ist Professor für Ethnologie an der Universität.
"Irgendwann wollte ich mehr über die Stadt wissen, in
der ich lebe, und habe viel recherchiert. Aus dem gesammelten Material
ist dann das Buch ,Kölner Stammbaum entstanden. Meine Liebe
zu der Stadt ist so gewachsen, dass ich mich als Stadtführer
noch intensiver mit ihr beschäftigen möchte." Deshalb
hat sich Orywal entschieden, auch Führungen auf Kölsch
zu machen.
Genauso wie sein Kollege Heribert Frank. Der pensionierte Lateinlehrer
sieht die Arbeit als optimalen Zeitvertreib: "Letztes Jahr
habe ich eine Stadtführung durch Köln mitgemacht. Die
hat mir sehr gut gefallen, und ich wusste, dass mir so etwas auch
liegen würde. Da habe mich gleich zur Schulung angemeldet."
Für die 27-jährige Marina Bartel geht es um mehr als nur
um den Zeitvertreib. Die gebürtige Russin wohnt seit einem
Jahr in Köln und möchte sich hauptberuflich mit Tourismus
und Köln beschäftigen. "Ich werde Führungen
in Deutsch, Englisch und Russisch anbieten", freute sie sich.
"Das ist eine gute Basis, um mein Touristikstudium zu beginnen."
Hier
den Artikel im Archiv der Kölnischen Rundschau lesen
nrw-tn, 21.03.2007
"Taufrisch durch Köln"
Köln (nrw-tn). Eine neue Führung für Frühaufsteher hat der
Verein RegioColonia in seinem Programm: Wer das Frühlicht zwischen den Domtürmen
sehen möchte und erleben will, wie sich die Metropole langsam mit Leben
füllt, kann am 12. Mai um sieben Uhr morgens an einem Stadtspaziergang teilnehmen.
Der Rundgang "Köln erwacht" führt über den Rhein in
den Stadtteil Deutz und wieder zurück in die Kölner Altstadt und kostet
sieben Euro pro Person. Diese und weitere mehr als 200 Führungen für
Kinder, Familien, Kölsch- und Kulturinteressierte stehen im neuen Programmheft
von RegioColonia, das nun erschienen ist. Interessierte erhalten es unter Zusendung
eines mit 0,90 Euro frankierten Rückumschlags bei RegioColonia e.V., Hohe
Pforte 22, 50676 Köln. Infos zu allen Führungen stehen auch im
Netz.
Kölner Stadt-Anzeiger, 08.07.2005
"Wo der Erzbischof sich aus dem Staub gemacht hat"

Stadtführerin Cornelia Geiger an ihrem Lieblingsplatz
in der Dom-Tiefgarage.
Zwei Jahrzehnte nach seinem Amtsantritt war der Kölner Erzbischof
Anno II. endgültig mit seinen aufmüpfigen Schäfchen
über Kreuz. Der arrogante Schwabe hatte die Stadt von Beginn
an wie ein absolutistischer Herrscher regiert und sich sogar mit
den selbstbewussten Kaufleuten angelegt. Schließlich kochte
der Volkszorn über: Aufständische stürmten den Palast
des Kirchenfürsten. Der konnte sich gerade noch in den Dom
und von dort bis zum Haus eines Stiftsherrn retten, das in der Trankgasse
unmittelbar an der alten römischen Stadtmauer stand. Von hier
aus führte ein unterirdischer Fluchtstollen auf die andere
Seite des steinernen Bollwerks, der Erzbischof konnte heimlich entkommen.
Das geschah im Jahr 1074 - so jedenfalls will es die Legende,
sagt Cornelia Geiger. Und wer der Stadtführerin bis zu ihrem
Lieblingsplatz folgt, mag allzu gern dran glauben. In der modernen
Dom-Tiefgarage nämlich findet sich das passende Fluchtloch
zur alten Mär. Neben Überbleibseln des antiken Römerwalls
ist hier ein angemauerter Schacht zu sehen, der erst im Mittelalter
hinzugefügt wurde - ob Anno allerdings genau diesen Stollen
genutzt hat, verschwimmt im Dunkel der Geschichte. Während
der Bauarbeitenfür die Großgarage in den 70er Jahren
stieß man auf die Funde, erklärt die 25-Jährige,
sie wurden in die Beton-Architektur integriert.
Weder Mief noch Motorenlärm im Autokeller können Cornelia
Gei ger davon abhalten, die Werbetrom mel für ihre versteckten
Lieblings- Schätze zu rühren. Zeigen die doch an ungewöhnlichem
Ort, wie sehr das kölsche Erdreich es in sich hat. Und das
findet die Studentin der Kunstgeschichte, die bei ihren Füh
rungen zur Abendstunde Sagen haftes aus Köln erzählt,
faszinie rend. Schon im Mittelalter war ein großer Bereich
der Römerstadt im Boden verschwunden, erzählt sie,
inzwischen leben wir auch auf dem Bodensatz des Mittelalters.
Wer im unteren Geschoss der Tiefgarage steht, hat sich jedoch so
weit unter Tage begeben, dass die ausgegrabene Mauer ihn überragt.
Auch der Einstieg zu Annos Stollen liegt aus dieser Perspektive
unbequem weit oben. Dennoch muss der Erzbischof hineingekommen und
dann nach Neuss geflohen sein. Denn dort scharte er kampfbereite
Mannen um sich, kehrte nur vier Tage später nach Köln
zurück und zwang die Aufständischen zur Kapitulation.
Den Rädelsführer ließ er zur Strafe blenden.
Die Revolte nahm Anno den Kölnern sehr übel, schließlich
glaubte er, viel für die Stadt getan zu haben, sagt Cornelia
Geiger. Er stiftete Kirchen und wurde im Jahr 1183 sogar heilig
gesprochen. Wie ein Englein verhielt der hohe Geistliche sich jedoch
Zeit seines Lebens nicht; die Auseinandersetzungen des Jahres 1074
hatte er geradezu provoziert: Nachdem er über die Ostertage
den Bischof von Münster als Gast empfangen hatte, ließ
er für dessen Rückreise auf dem Rhein ein bereits befrachtetes
Kaufmannsschiff beschlagnahmen. Die Ware flog über Bord. Kein
Wunder, dass die Kölner diesen kirchlichen Willkürakt
nicht mit christlicher Demut hinnehmen wollten . . .
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