Köln unterirdisch
Einige Meter unter dem heutigen Straßenniveau begeben wir uns auf
Spurensuche in die Vergangenheit. Je nach Teilstrecke besuchen wir
das frühchristliche Baptisterium, gehen in der Domtiefgarage ein
Stück entlang der römischen Stadtmauer und erkunden unter Groß St.
Martin die Bebauung aus dem 1. Jahrhundert sowie die Fundamente
der nur wenig später gebauten Lagerhalle. Weshalb wurde sie im frühen
Mittelalter so aufwendig dekoriert? Außerdem steigen wir in die
Mikwe, das ehemalige mittelalterliche Tauchbad der Judengemeinde.
Auf einer anderen Erkundungstour geht es ins Ubiermonument. Dies
ist der zweitälteste erhaltene Quaderbau nördlich der Alpen. Wir
rätseln, welche Funktion dieser gigantische Koloss wohl gehabt magen
mag und überlegen, wozu er gedient haben könnte.
Im Praetorium erkunden wir uns die Überreste des römischen Verwalterpalastes
anschauen, um uns eine Vorstellung von der einstigen Größe machen
zu können. Außerdem steigen wir - trockenen Fußes - in den römischen
Abwasserkanal.
Ein einmaliges Erlebnis ist es, sich das römisch-fränkische Gräberfeld
mit Sarkophagen, Platten- sowie Urnengräbern unter der romanischen
Kirche St. Severin anzusehen und in den frühen römischen Memorialbau
zu treten. Wir entdecken das große Steingrab, von dem man lange
Zeit glaubte, hier sei der Bischof Severin begraben gewesen. Wer
dieser Bischof wohl war, von seinen guten Beziehungen zu Engeln
und zum Regen hören Sie ebenfalls etwa. Außerdem erfahren
Sie etwas über die liebevolle Beziehung der Kölner zu ihm.
Außerdem finden Sie Unterirdisches bei folgenden Führungen:
- Römische Bestattungsriten - Die Grabkammer in Köln-Weiden
- Römisches Köln
- Mittelalterliches Köln
- Köln unterirdisch spezial (Teil
1) - Der Fernwärmetunnel (nicht als öffentliche Führung)
- Köln unterirdisch spezial (Teil 2)
- Der Kronleuchtersaal (nicht als öffentliche Führung)
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