Sagenhaftes Siebengebirge
Das Siebengebirge hat bei weitem nicht nur sieben vulkanische Erhöhungen, sondern über dreißig. Wie kam es dann zu diesem Namen? Wohnten hier wirklich Schneewittchen und die sieben Zwerge? Und nahm Siegfried, der Held der Nibelungen, auf dem Drachenfels ein Bad im Blute des getöteten Drachens? Heißt der Wein am Fuße des Drachenfelses deshalb "Drachenblut"? Es gibt viel zu klären auf unserem Weg durch das Siebengebirge. Wer möchte, kann die Geschichte der Nibelungen und den Kampf Siegfrieds mit dem Drachen in der Drachenburg aus dem 19. Jahrhundert "nacherleben". Will man sich nicht die Mühe des Fußaufstiegs antun, kann man die zuverlässige Zahnradbahn nehmen - immerhin die älteste in Deutschland. Weniger zuverlässig sind die Esel, deren Besitzer den Dienst ihrer Vierfüßler anbieten. Oben an der Ruine der ehemaligen Burg angekommen, wird die Mühe mit dem grandiosen Blick über das Rheintal belohnt.
Wie idyllisch und zurückgezogen die Zisterziensermönche lebten, zeigt noch heute die Klosterruine Heisterbach. Nach der Säkularisation wurde das ehemalige Kloster aufgelöst und eine zeitlang als Steinruch genutzt!
Es lohnt ein Abstecher nach Rhöndorf mit seinen Fachwerkhäusern zum "Alterssitz"
von Konrad Adenauer. Sein Rosengarten ist auch heute noch bei Kennern
geschätzt.
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