Köln saisonal - Kölner Brauchtum im Jahreskreislauf
Manches Brauchtum hat seine Wurzeln wohl bereits im römischen Kult. So feierten die Römer mit den Saturalien das Ende des Winters, es fanden auch bereits Umzüge statt. Ob es damals allerdings so bunt und ausgelassen zuging wie in den heutigen Karnevalsumzügen, ist nicht bekannt.
Zu Beginn des Frühlings schenkten sich Griechen und auch Chinesen lange vor unserer Zeitrechnung Eier, meist waren sie rot gefärbt. Bei den Christen erhielten sie eine andere Bedeutung und standen bald auf dem Fastenindex. Da die Kölner zu solchen Verboten meist eine lockere Einstellung hatten, fanden sie Mittel und Wege, Fastenbestimmungen zu umgehen.
Da Köln eine katholische Stadt war, nahm evangelisches Brauchtum erst spät seinen Einzug. So gibt es erst seit etwa einem halben Jahrhundert Adventskränze in den Kirchen. Auch der Weihnachtsbaum war als evangelisches Brauchtum lange Zeit verpönt. Als in Köln im 19. Jahrhundert zur Weihnachtszeit Krippen in den Kirchen aufgestellt wurden, entwickelte sich der Brauch, nach Weihnachten "Kreppche zo luure". Bis heute bei Jung und Alt beliebt.
Diese Führungen sind nur in der jeweiligen Jahreszeit möglich. Weitere Details finden Sie unter:
- Karnevalistisches auf dem Kölner Friedhof Melaten
- Von Osterglocken, Pooscheiern und anderem Osterbrauchtum früher und heute
- Advent, Krippen und Bräuche - Durch Altstadtkirchen und über Weihnachtsmärkte
- Vom Stall zu Bethlehem zum Kölschen Milieu - Kölner
Krippen
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