Köln religiös
Heute ist die Stadt ein Konglomerat unterschiedlichster Glaubensgemeinschaften.Hier leben Katholiken, Protestenten, Juden, Moslems, Hindus ... Doch das war nicht immer so. Lange Zeit war Köln mehr oder weniger eine rein katholische Stadt. Zwar hat Köln nachweislich die älteste Judengemeinde in Deutschland, sie ist bereits unter Kaiser Konstantin dem Großen im 4. Jahrhundert n.Chr. erwähnt, doch 1424 mussten sie Köln verlassen. Protestenten konnten unter gewissen Voraussetzungen ein Asylrecht erhalten, sie durften aber keinen Gottesdienst in der Stadt abhalten. Erst 1802 wurde ihnen die Antoniterkirche als erste protestantische Pfarrkirche zugewiesen.
Wie sich die jüdische Gemeinde in der Römerzeit entwickelte, welche Bedeutung sie im Mittelalter hatte und wie der Neubeginn jüdischen Lebens im 19. Jahrhundert aber auch nach dem Zweiten Weltkrieg aussah, bringt unsere Führung "Jüdisches Leben in Köln" nahe.
Früher waren katholisches und evangelisches Brauchtum recht strikt von einander getrennt. So fand sich beispielsweise in den katholischen Kirchen kein Adventskranz oder Weihnachtsbaum, in den evangelischen keine Krippe. In evangelischen Regionen taucht als erstes der Osterhase als "Eierbringer" auf. Unsere Führungen, die sich mit dem Brauchtum auseinandersetzen, beleuchten jeweils spezifische Aspekte.
Unsere Führungen zum Thema:
- Jüdisches Leben in Köln
- Köln saisonal - Kölner Brauchtum im Jahreskreislauf
- Köln saisonal - Von Osterglocken, Pooscheiern und anderem Osterbrauchtum früher und heute
- Köln saisonal - Advent, Krippen und Bräuche - Durch Altstadtkirchen und über Weihnachtsmärkte
- Köln saisonal - Vom Stall zu Bethlehem zum Kölschen Milieu - Kölner Krippen
Informationen zu Kölner Kirchen finden Sie unter Köln
kulturell
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