Köln im 19. Jahrhundert - Vom Dornröschenschlaf zur Industriemetropole
Entsetzt waren die Kölner, als sie feststellten, dass sie nach fast 700 Jahren ihren Status als Freie Reichsstadt verloren hatten und die Stadt an zerlumpte französische Soldaten übergaben. Für die Kölner änderte sich in den nächsten 20 Jahren das Leben völlig: Die Zünfte wurden aufgehoben, Andersgläubige durften in der Stadt leben und arbeiten, eine Straßenbeleuchtung wurde versucht einzuführen, die Verkehrssprache wurde Französisch - was sich noch heute in manch einem Dialektwort wie "Fisematentche" bemerkbar macht. Ferdinand Franz Wallfraf übertrug die Straßennamen ins Französische und manchmal können wir ein solches historisches Schild noch entdecken.
Wir begeben uns auf Spurensuche, hören warum die Kölner von vielen liebgewonnenen
Gewohnheiten Abschied nehmen mussten, wie sie sich über die neuen
Herren amüsierten und weshalb sie später anfingen, diese Zeit zu
verherrlichen.
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