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Von Mönchen, Einsiedlern und Wein - Natur und Kulturlandschaft zwischen Bödingen und Stadt Blankenberg
Zwischen Bödingen und Stadt Blankenberg liegen sieben Dörfer in einer bezaubernden historischen Kulturlandschaft. Schon im Mittelalter verlief hier einer der Haupthandelswege nach Frankfurt. Wie sich der Handel abspielte, wer davon profitierte, wo sich die damaligen Weinberge erstreckten, warum der Einsiedler Christian eine Wallfahrtskirche errichtete, und wo sich die ersten Ritter der Gegend niederließen, erfahren Neugierige auf dieser Wanderung.
Der Weg führt durch eine idyllische Landschaft, die immer wieder den Blick auf das Siebengebirge gewährt. Es geht zur einstigen Ritterburg, dem heutigen - privat bewohnten - Schloss Allner. Wo sich hier einst Weinberge erstreckten, ist noch gut nachvollziehbar. Immerhin wurde bis ins 16. Jahrhundert von hier Wein zur Residenz in Düsseldorf geliefert. Wir wandern ein Stück entlang der alten Handelsstraße nach Frankfurt und hören, wie beschwerlich der Warentransport über die Sieg war, über die keine Brücke führte. Außerdem lauerte so manche Gefahr des Weges.
Nach heute gibt es alljährlich eine Prozession zur Wallfahrtskirche
Maria Mater dolorosa in Bödingen. Zu verdanken ist diese Kirche
dem Einsiedler Christian von Lauthausen, der - wohl in Köln - ein
Gnadenbild der "Schmerzhaften Madonna" erworben hatte. Weshalb das
Bild immer wieder verschwand und wie es zu der Klostergründung kam,
wird auf der Wanderung erzählt. Von dem ehemaligen Kloster - hoch
über dem Siegtal -genießt der Besucher einen grandiosen Fernblick
über die Rheinebene und das Siebengebirge. Vorbei an einige erhaltenen
Fachwerkhäusern führt der Weg weiter nach Stadt Blankenberg, um
sich dort an den vielen Fachwerkhäusern satt zu sehen und die Burgruine
Blankenberg mit ihrer bewegten Geschichte zu erfahren.
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