Der Friedhof Melaten - Frauen auf Melaten
Unser Weg führt zu unterschiedlichsten Spuren von Frauen auf dem Kölner Friedhof Melaten. Wurden sie zu Beginn des 19. Jahrhundert kaum namentlich erwähnt, ändert sich dies im Laufe der Zeit. So wird bei Amalia von Hochsteden ausdrücklich darauf hingewiesen, dass sie eine direkte Nachfahrin der Domgründers Erzbischof Konrad von Hochstaden ist.
Unternehmerinnen, die ihren Betrieb aus eigener Kraft aufbauten, sind im 19. Jahrhundert eine Ausnahme. Wir hören von Frauen, die sich sozial engagierten wie Maria Sililla Molinari oder für die Rechte der Frauen eintraten wie Mathilde von Mevissen oder Alice NevenDumont. Im 20. Jahrhundert finden wir eine Reihe Frauen, die sich der Kunst oder der Literatur verschrieben, so Käthe Schmitz-Imhoff, Else Schmitz-Gohr oder Irmgard Keun.
Darüberhinaus finden wir auf vielen Gräbern Frauen dargestellt, die um die Verstorbenen trauern.
Als Melaten noch die Kölner Hinrichtungsstätte war, ließen hier zur Zeit der Hexenverfolgen einige Kölnerinnen ihr Leben.
Mehr über Kölner Frauen erfahren Sie unter Köln
feminin.
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