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Köln kriminell - Fälle und Begebenheiten aus Kölns Kriminalgeschichte (Teil 1 bis 3)
Ehebruch, Plünderung, Raub, Mord ... Die Verbrechen im alten Köln sind immer vielfältig gewesen. Entsprechend einfallsreich waren diejenigen, die über die Delinquenten urteilten. Verhängte Strafen waren beispielsweise Augen blenden, Ohren abschneiden, das öffentliche Tragen von Kerze und Stein, am Kax stehen, stäupen und unterschiedlichste Hinrichtungsarten. Die öffentliche Bestrafung von Täterinnen und Tätern war für die meisten Leute eine willkommene Abwechslung in ihrem Alltagsleben. Wir klären, wann welche Strafen angewendet wurden, wie zwischen ehrbaren und unehrbaren Menschen unterschieden wurde, wer wo wie hingerichtet wurde, was hinter Redewendungen wie "ein Schlitzohr" oder "Do beß noch net an Schmitz Backes vorbei" steht und erläutern manch spannenden Kriminalfall.
Je nach Wegstrecke werden unterschiedliche Kriminalfälle vorgestellt, auf dem
Weg in die Neustadt-Nord besuchen wir das Oberlandesgericht und
dürfen auch in eine Gefängniszelle schauen.
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