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Köln sozial - Gaukler, Gesindel, Goldgräber - Kölner Alltag einst und jetzt
Unser Spaziergang vom Dom zum Eigelstein führt durch Straßen, in denen früher
die Außenseiter der Gesellschaft lebten: "Smermengere" - wie die
Talgmenger genannt wurden, Goldgräber, Huren. Aber auch unter ihnen
und den diversen Bettlergruppen gab es eine Rangordnung, Bettler
war nicht gleich Bettler. Wer einen offiziellen Bettelbrief der
Kirche hatte und vor den Kirchenpforten sitzen durfte, war privilegiert.
Sie hören, weshalb die Reichen einige Bettler in der Stadt brauchten,
warum die "Goldgräber" zu ihrem beschönigenden Namen kamen und welche
Abwechslung zum Alltagsleben gesucht wurde. Damals wie heute waren
es vor allem Gaukler und Komödianten, die willkommene Gäste waren,
doch nicht alle Darbietung waren amüsant...
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