Köln spezial - Fort X - Die preußischen Verteidigungsanlagen
Unter der preußischen Regierung entstehen Anfang des 19. Jahrhunderts neue Verteidigungsanlagen. Zwischen 1816 bis 1840 wurde durch vorgelagerte Forts die Besfestigunszone am Rande der späteren Neustadt verbreitert. In der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts entstanden - im heutigen Grüngürtel - weitere Zwischenwerke und Forts. Nach der Niederlage im 1. Weltkrieg mussten die Verteidungsanlagen geschleift werden. Einige sind aber noch teilweise erhalten und einige wenige sind gelegentlich zu besichtigen.
Zunächst als isoliert liegendes Fort erbaut wurde Fort X später in die Umwallung der Festung Köln einbezogen. Erkunden Sie mit einem preußischen Soldaten einen Teil des inneren, im Grundriss halbrunden Baus. Sie erfahren, wie die Soldaten in den Kasematten lebten, wie der Soldatenalltag aussah, was es mit dem Spießrutenlaufen auf sich hatte und wie nützlich die schicke preußische Uniform war. Immerhin stammt aus dieser Zeit unser Ausdruck "alles über einen Leisten ziehen".
Wenn Sie durch die ehemaligen Gräben wandern, bekamen Sie ein Gespür für das einstige Bollwerk. Je nach Jahreszeit ist auch der Rosengarten offen, der nach Aufgabe der Festung auf dem Dach des äußeren Bauwerks angelegt wurde.
Feste Schuhe, warme Kleidung und Taschenlampe erforderlich.
Es führen Sie professionell geschulte
Guides (nach den Richtlinien des Bundesverbandes der Gästeführer
in Deutschland BVGD), die größtenteils nach der europäischen
Dienstleistungsnorm für Gästeführer DIN EN 15565
ausgebildet und am Button BVGD-Zertifikat
DIN EN zu erkennen sind.
|