Köln kulinarisch: Fasten und Schlemmen in Köln
Neben den 52 Sonntagen gab es früher 48 kirchliche Feiertage, von denen sind einige in Vergessenheit geraten, denn was hatte es mit dem "Hölzgesdag" am Pfingstdonnerstag auf sich, wie wurde das Petri-Ketten-Fest gefeiert und welche Rituale pflegten die Kölnerinnen am Johannestag? Außer den kirchlichen Festen gab es viele andere Gelegenheiten zum köstlichen Schlemmen. Vor den großen kirchlichen Festen lagen allerdings lange Fastenzeiten. Doch die Kölner wusste, diese karge Zeit zu versüßen. Wie sah die Fastentafel bei den Reichen aus, wie bei den Armen? Wie ging es bei einem zünftigen Banneressen zu? Weshalb hatte jeder einen Löffel dabei, aber keine Gabel? Wann gab man den Löffel ab?
Neben den Essgewohnheiten kommen auch die Trinkgewohnheiten auf unserem Spaziergang
zur Sprache: Wer kam in den Genuss von Wein, auch wenn es nur der
"Soore Hungk" war - wie das etwas saure Tröpfchen aus Kölns eigenem
Anbau genannt wurde. Wieso gelangte Köln trotzdem in den Ruf einer
Weinstadt? Wo wird noch heute in der Stadt Wein angebaut? Wer durfte
bis zu fünf Maß Bier am Tag genießen und wie wurde früher gebraut?
Ein unterhaltsamer Spaziergang zum Thema Essen und Trinken in Köln.
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