Kölner Frauen im Wandel der Zeit (Teil 3): Von dienenden und liebenden zu streikenden und streitbaren Frauen
Mit der Industrialisierung änderte sich für die Frauen viel: Sie arbeiteten als Dienstmädchen oder in Fabriken, doch war es ein riesiger Unterschied, in welcher Fabrik die Frauen ihren Lebensunterhalt verdienten, ob in der Schokoladenfabrik der Gebrüder Stollwerck, in der Kölnischen Baumwollspinnerei oder in einer Stärkefabrik. Bald forderten sie mehr Rechte und Gleichberechtigung.
Bei dem Spaziergang durch das Severinsviertel beschäftigen wir uns mit den
Arbeits- und Lebensbedingungen von Frauen im 19. Jahrhundert. Wir
begegnen aber auch Frauen wie Maria Ursula Colombo de Groote, die
sich - wenn wir den Aufzeichnungen Casanovas Glauben schenken -
auf ein tête-à-tête mit dem Frauenheld einließ. Der Name der Schauspielerin
und Theaterbesitzerin Trude Herr ist eng mit dem "Vringsveedel"
verbunden, denn hier betrieb sie bis 1986 auf der Severinsstraße
ihr "Volkstheater" und war Stammgast bei "Schmitze Lang". Dieser
gewichtigen Frau begegnen wir in dreifacher Form.
Es führen Sie professionell geschulte
Guides (nach den Richtlinien des Bundesverbandes der Gästeführer
in Deutschland BVGD), die größtenteils nach der europäischen
Dienstleistungsnorm für Gästeführer DIN EN 15565
ausgebildet und am Button BVGD-Zertifikat
DIN EN zu erkennen sind.
|