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Von Burgherren, Rittern und Wein - Durch die mittelalterliche Stadt Blankenberg und Besichtigung der Burgruine
Hoch über der Sieg grüßt sie von weit her: die Ruine von Burg Blankenberg,
ehemaliger Sitz der Grafen von Sayn. Bald zogen Kaufleute und Handwerker
hierher, und 1245 verliehen Graf Heinrich III. von Sayn und seine
Frau Mechthild dem Ort die Stadtrechte. Im Dreißigjährigen Krieg
wurde die Burg zerstört, dennoch ist die Anlage dieser Wehrburg
mit Vor- und Hauptburg sehr gut nachvollziehbar. Im dunklen Verlies,
dem Kerker, hat man sogar ein Skelett gefunden, um das sich wundersame
Geschichten ranken. Von der einstigen Blüte der lange Zeit kleinsten
Stadt im Bergischen Land zeugen die vielen Fachwerkhäuser in der
"Neustadt", denn die "Altstadt" entwickelte sich in unmittelbarer
Nähe der Burg. Ein Spaziergang durch Stadt Blankenberg ist eine
Reise in eine andere Zeit.
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